Auch heute noch machen Menschen die bedrückende Erfahrung, in Lebensverhältnissen zu stehen, die von Abhängigkeit, körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt, aber auch von Verzweiflung und Depression gekennzeichnet sind.
Ausweg für Mutter und Kind in Not
Seit November 2000 setzen wir uns, angeregt durch Presseberichte, mit diesem Thema auseinander. Als im Frühjahr 2001 Hertha und Werner Krauße auf uns zukamen und anregten, eine Übergabestation ("Babyklappe") einzurichten und das Projekt Findelbaby umzusetzen und sich als Sponsoren anboten, fanden wir sofort zusammen. Gemeinsam möchten wir einen Ausweg für Mutter und Kind in Not anbieten. Bis 2009 geschah diese Aufgabe in Koopersation von Hardtstiftung und Diakonischem Werk des Landkreises Karlsruhe, seit 2009 sind die Kooperationspartner Hardtstiftung und Diakonisches Werk Karlsruhe.
Mit der Babyklappe helfen wir nicht nur Kindern ins Leben, sondern geben auch den Müttern ein Stück Hoffnung - die Hoffnung und Gewissheit, dass wir uns um dieses Kind kümmern werden. Seit Juli 2001 wurden 18 Kinder in die Babyklappe gelegt. Einem davon konnten wir leider nicht mehr helfen. Bereits vor dem Zeitpunkt der Übergabe war das Kind tragischerweise verstorben.